Sich suchen und finden

Auf der Suche nach sich selbst heißt vor allem, Dinge und Menschen zu entdecken die einem wichtig sind.

Fragen wie:

  • Wie finde ich zu mir selbst?
  • Was ist mit wirklich wichtig?
  • Wer ist mir wichtig?

sind mitunter schwer zu beantworten.

Denn das heißt, sich mit sich selber zu beschäftigen und sich auch mit seinen positiven wie negativen Gefühlen auseinanderzusetzen.

Die Suche nach sich, seinen Wünschen und Zielen muss nicht sofort beantwortet werden. Nimm dir jeden Tag Zeit, statt Bspw. am Handy zu sein. Denn so investierst du in dich und deine Zukunft.

Und wer weiß, wohin dein Weg dich führen wird.

Neue und alte Freundschaften pflegen

Nach Monaten konnte ich endlich wieder einen Kaffee in einem Café in Wolfsburg bei herrlichem Wetter genießen!

Corona verlangt von uns Frauen und Mamas, aber auch von Männern und Papas viel. Neben Homeoffice, Homeschooling und Betreuung von unseren Kleinsten haben wir kaum Zeit für die Pflege der Freundschaften. Dadurch das unsere Kinder mal mehr mal weniger Aufmerksamkeit wollen und wir die Kontaktbeschränkungen einhalten sollen, ist vielen von uns die Decke auf den Kopf gefallen. Stress machte sich unterschiedlich bemerkbar. Einige waren gereizter und andere wiederum fühlten sich ausgelaugt. Das man in dieser Zeit als Paar auch nicht viel Zweisamkeit hatte, ist selbstverständlich. Die Nähe zu unseren Freunden konnte auch kein digitales Medium ersetzen.

Nachdem die Kontaktbeschränkungen gelockert wurden, ist es nur logisch, dass man sich jetzt wieder mit seinen Freunden trifft. Denn was wäre das Leben ohne die Freundschaft zu wunderbaren Menschen? Wir brauchen unsere Freunde um unsere Freude und unser Leid mit ihnen zu teilen.

Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch werden ohne die Wärme der Freundschaft.

Phil Bosmans

Abstandhalten war vor einigen Wochen noch ein Zeichen der Liebe

Doch seit einiger Zeit merke ich , dass die Unzufriedenheit bei vielen wächst. Nicht nur die Kinder, egal ob groß oder klein, wollen Nähe zu ihren Freunden spüren. Auch wir Großen, Eltern, Oma und Opa, brauchen die Nähe zu anderen. Andere wiederum nutzen das Vergessen der Mund-Nasen-Maske, die Nichteinhaltung der Abstandsregeln oder das „Vordrängeln“ für dumme Sprüche aus. Bei einigen habe ich mitbekommen, wie sie für eine augenscheinlich unbewusste Art, Bspw. beim anstellen an der Kasse, von den Wartenden unfreundlich auf ihr Fehlverhalten angesprochen werden. Auch für mich ist es manchmal schwer einzuschätzen, ob es einen Wartenden gibt oder ob die Person das Sortiment Nähe der Kasse durchstöbert. Nicht jeder traut sich auch den anderen zu fragen ob er ansteht.

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Weshalb Loslassen dir Selbst helfen kann

Hältst du an Dinge oder Menschen fest, wo du weißt, dass sie dir nicht guttun?

Versuchst du immer wieder das Verhalten der Anderen dir gegenüber zu entschuldigen, denn sie meinen es nicht so?

Oder hoffst du im Stillen, dass es irgendwann besser sein wird?

Ich könnte viele Argumente liefern warum Loslassen dir guttut. Doch würde es nicht deine Situation ändern. Denn nur du kannst entscheiden, wen oder was du weiter an deinem Leben teilnehmen lassen möchtest!

Gibt es jemanden der dich überwiegend kritisiert und du dich nach dem Treffen häufig schlecht fühlst?

Machst du eine Sache, die dir Unbehagen oder Bauchschmerzen bereitet?

Hast du das Gefühl, es den anderen nicht Recht zu machen?

Dann ist es Zeit darüber nachzudenken loszulassen und sich zu fragen:

Wieso muss ich mich so behandeln lassen?

Fühlt sich der andere vielleicht besser, wenn er mich häufig kritisiert?

Brauche ich diese Person oder Sache weiterhin in meinem Leben?

Etwas oder jemanden loszulassen kann Anfangs schwer erscheinen. Mit der Zeit jedoch wirst du merken, dass es sich gelohnt hat und dein Leben leichter wird.

Wer Leben ins Leben bringen will, muss das Festhalten-Wollen aufgeben.

Ernst Ferstl

Bildquelle: pixabay / Alexas_Fotos

Lass deinen Gefühlen freien Lauf

Hast du schon einmal bewusst darüber nachgedacht, welche Gefühle du anderen zeigst und welche im Stillen nur dir?

Schon als Kind haben wir gelernt, das unser Umfeld auf unsere Gefühle unterschiedlich reagiert. Sind wir fröhlich, sind es auch die anderen. Denn dann fühlen sie sich wohl. Sind wir traurig, wurden wir auf verschiedene Arten getröstet. Von Streicheleinheiten über Süßigkeiten oder Neuanschaffungen. Waren wir jedoch wütend, sauer oder zickig, wurden wir nicht beachtet und auf unser Zimmer geschickt. Mit solch einer Intensität an Gefühlen kamen unsere Eltern nicht zurecht. Jedoch kann man ihnen dies nicht verübeln, denn auch sie haben es nicht anders kennengelernt.

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