Dankbar sein – Ein Hoch auf das Leben

An jedem Tag gibt es etwas was gut, schlecht aber auch fantastisch ist. Die Frage ist nur, ob wir uns auch noch am Abend daran erinnern? Woran erkennt man was gut und was schlecht war? Wie kann ich dieses positive Gefühl beibehalten? Was kann ich machen bei einem negativen Erlebnis?

Viele von euch haben in ihrer Kindheit Tagebuch geschrieben. Irgendwann, weil man größer wurde und sowas für Kinder ist, hat man damit aufgehört. Ich selbst habe dies auch getan. Doch Mitte der Zwanziger habe ich wieder damit angefangen. Einige Jahre habe ich fast jeden Tag in einen Jahreskalender geschrieben. Das Geschriebene war sehr vielfältig. Meist ging es um Gefühle, Gedanken, positives wie negatives. Es ist eine wunderbare Erinnerung. Gleichzeitig zeigt sie mir auch, wie ich war und nicht mehr sein möchte. Es lässt mich lachen und gleichzeitig traurig werden. Es zeigt mir, was ich erreicht habe und wohin ich nie wieder gehen möchte. Welche Menschen meinen Lebensweg begleitet haben und welche ich, manchmal auch freiwillig, habe ziehen lassen.

Heute gibt es verschiedene Apps. Hier kann man eintragen was einem am Tag widerfährt. Ich persönlich mag die Jahreskalender. Diese kann man sich im hohem Alter raussuchen, durchlesen und in Erinnerungen schwelgen.

Doch egal für welche Alternative ihr euch entscheidet, die Reflektion beim schreiben ist enorm. Ihr merkt, ob eure Reaktion in einer bestimmten Situation gut oder schlecht war. Man dankbar ist, welchen Weg man für sein Leben gewählt hat. Oder welchen Weg man nicht mehr gehen möchte.

Dankbarkeit bringt Sinn in unsere Vergangenheit, Frieden in unsere Gegenwart und Perspektive in unsere Zukunft.

Melody Beattie

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