Entscheidungen treffen – Wenn es doch nur so einfach wäre!

Entscheidungen, die vielleicht dein ganzes Leben beeinflussen können, sind schwer zu treffen. Immer gibt es dieses leise Flüstern im Ohr, welches dir sagt, dass der andere Weg vielleicht doch besser ist. Viele geben kurz vor der Entscheidung auf oder schieben die Entscheidung vor sich her. Denn so wie das Leben gerade ist, passt es doch. Oder?

Je nach Alter kann der Austausch mit dem Partner, der Familie und den Freunden in solchen Situationen wichtig sein.

Das Schulkind möchte in die gleiche weiterführende Schule gehen, wo auch die Freunde sind. Bei der Ausbildung schaut man wofür sich die Freunde entscheiden und lässt sich davon, ggfs. auch negativ, beeinflussen. Als junger Erwachsener hat man die Wahl die Welt kennenzulernen oder seinem Beruf nachzugehen. Als Mama kannst du entweder Hausfrau werden oder Teil- bzw. Vollzeit arbeiten.

Tagtäglich müssen wir egal ob große oder kleine, bewusste oder unbewusste Entscheidungen treffen. Wir treffen sie alleine oder gemeinsam. Im schlimmsten Fall lassen wir zu, dass andere Entscheidungen für uns fallen. Denn schließlich kann man nach einem negativen Ausgang die Schuld dem anderen geben. Damit dies nicht passiert, hier ein paar Tipps zur Entscheidungsfindung:

  • Ausgangspunkt: Wo stehe ich gerade? Was will ich mit meiner Entscheidung erreichen (Ziel)? Bis wann muss ich mich entschieden haben? Gibt es einen Plan B?
  • Motivation: Was will ich? Wo will ich hin? Was bringt es mir?
  • Informationen: Was benötige ich alles für die Entscheidung? Was weiß ich schon und was kann ich mit diesen Informationen anfangen? Wo erhalte ich weitere Informationen?

Du solltest mindestens zwei für dich stimmige und auch umsetzbare Entscheidungen (Plan A und B) haben. Wichtig ist, dass vor der Umsetzung über beide Alternativen reflektiert wird. Dabei können dir folgende Fragen helfen:

  • Kommen ggfs. neue Gedanken beim lesen der Entscheidungen auf?
  • Wurde die innere Stimme und die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt?
  • Fühlt sich die Entscheidung auch im zweiten Gehirn (Bauch) gut an?

Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen

Unbekannt
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