Ehrlichkeit, Ehrgeiz, Selbstbewusstsein – Wie wir unsere Kinder fordern und fördern sollten

Wieviel Lob, Anerkennung aber auch Ehrlichkeit verträgt mein Kind? Diese Frage stelle ich mir in vielen Situationen. Sei es nach einem Fußballspiel, bei Schulaufgaben oder bei anderen alltäglichen Situationen. Unsere Kinder machen ihre Sache entweder sehr gut, gut oder schlecht. Für Eltern ist es eine Gradwanderung, wenn man seinem Kind gegenüber ehrlich sein will ohne es dabei zu sehr zu verletzen. Doch würden wir unseren Kindern nicht schlimmeres antun, wenn es denkt es sei in einer Sache gut obwohl es dies nicht ist? Wann sollte man als Eltern seinem Kind sagen dass es dieses oder jenes nicht gut kann?

Von meinen Freundinnen, die auch Mamas sind, höre ich häufig, dass ich zu ehrlich zu meinen Sohn sei. Dabei bekommt er viel mehr Lob und Anerkennung als Ehrlichkeit von mir zu hören. Ich fordere und fördere ihn durch die Ehrlichkeit, denn dadurch „kitzle“ ich seinen Ehrgeiz. Wichtig dabei ist, welche Wörter man wählt und wie man es seinem Kind sagt.

Doch dann gibt es noch die Anderen. Die uns ungefragt ihre Meinung über unsere Kinder mitteilen. Uns sagen, was unsere Kinder nicht gut machen statt zu sagen, dass sie stolz auf sie sind. Sie mit ihren Aussagen unsere Kinder verletzen und wir Eltern dann „Aufbauarbeit“ leisten müssen um unsere Kinder vom Neuem zu bestärken. Ich selbst habe durch solche Aussagen bemerkt, dass mein und der Ehrgeiz meines Sohnes geweckt wird, wenn jemand zu mir sagt, dass mein Sohn nicht geeignet sei, zu jung ist oder er es nicht gut macht.

Wir sollten daher uns und unsere Kinder darin bestärken Dinge auszuprobieren statt von vornherein zu sagen es klappt nicht. Erst wenn wir es probiert haben, wissen wir was möglich ist und was nicht.

Denn niemand hat jemand anderen zu sagen was er nicht kann!

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