Rückwärtsgehen – Wieso ein Perspektivenwechsel hilfreich sein kann

„Mit dem Kopf durch die Wand“, „Geh deinen Weg“ oder „Der Weg ist das Ziel“. Es gibt viele Sprüche, Zitate und Weisheiten die uns bei Problemen einfallen, aber kaum Lösungen bieten. Doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und gibt ggfs. dadurch seinen Traum auf.

Eine interessante Methode, welche euch einen Perspektivenwechsel ermöglicht und gleichzeitig gesund ist, ist das Rückwärtsgehen. Denn durch das Rückwärtsgehen werden neben der eigenen Achtsamkeit auch die Sinne gestärkt und die Gedanken werden frei für neue Eindrücke. Im Fernen Osten ist man uns Europäern auch hier voraus, denn die Menschen dort wissen auch, dass diese Art des Laufens bei Problemen mit Rücken, Hüfte, Knie und Gleichgewichtsstörungen hilft.

Leider ist in der modernen Gesellschaft das Wort „Rückwärtsgehen“ negativ besetzt. Das „Rückwärtsgehen“ wird verbunden mit: zurückgehen, nicht Schritt halten können, zurückfallen, sich im Abstieg befinden, nachlassen, abbauen, verblühen. Selbst resignierte Menschen gehen immer vorwärts.*

Ich habe diese Art des Gehens beim Fußballtraining meines Sohnes ausprobiert, da ich über ein Problem nachdenken musste. Natürlich musste ich mich öfters umdrehen, da ich dachte ich stolpere, und tatsächlich hatte ich für mein Problem eine Lösung gefunden.

Probiert es einfach mal aus!

*Quelle:http://newsletter-innere-kampfkuenste.blogspot.com/2008/12/rueckwaertsgehen-qigong.html

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