Rollenklischees und seine finanziellen Folgen

Auch wenn wir es nicht immer gerne sehen, Tatsache ist, dass der Mann in sehr vielen Familien der Hauptverdiener ist.

Für Familien, gerade mit mehreren Kindern, kann der Verlust der Arbeitskraft, schwere Krankheit oder Pflegefall des Hauptverdieners finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen. Der Tod dieses Elternteils kann die Familie in finanzielle Folgen stürzen.

Der Staat hat mit der großen und kleinen Witwen-/Witwerrente aus der gesetzlichen Sozialversicherung vorgesorgt, doch leider sind diese Leistungen nicht ausreichend. Wichtig ist, dass man einen Antrag auf Witwen-/Witwerrente stellt, da die Rentenversicherung nicht automatisch zahlt.

Die Voraussetzungen für den Anspruch auf die große Witwen-/Witwerrente sind folgende:

  • nach dem Tod des Partners darf nicht wieder geheiratet werden
  • der Partner muss min. fünf Jahre in die gesetzl. Rentenversicherung eingezahlt haben und es müssen mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:
    • Sie haben die erforderliche Altersgrenze erreicht oder
    • Sie erziehen ein minderjähriges Kind oder
    • Sie kümmern sich um ein behindertes Kind oder
    • Sie sind erwerbsgemindert weil Sie wegen Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit nicht unter den üblichen Bedingungen täglich arbeiten können.

Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, kommt die kleine Witwen-/Witwerrente in Betracht. Doch gibt es diese in der Regel nur in den ersten zwei Jahren nach dem Tod des geliebten Partners. Was also tun?

Damit die Familie im Falle eines Todes abgesichert ist, ist es wichtig und richtig vorzusorgen. Sei es in Form einer Lebens-, Renten- oder Risikolebensversicherung.

Auch hier gilt es zu schauen wo ihr gerade (auch finanziell) steht und was eure Ziele für die Zukunft sind. Denn jede*r von euch hat andere Träume, Wünsche und Bedürfnisse. Für was ihr euch auch entscheidet, es muss zu euch, eurer Familiensituation und euer Leben passen.

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