Sind die Frauen von heute die Verlierer von morgen?

Wenn die Pandemie uns eines gelehrt hat, dann, welche Berufe systemrelevant, wer die Leidtragenden und wo die Lücken in unserem System sind. Von den Prioritäten eines jeden von uns ganz abgesehen.

Sowohl Frauen als auch Männer sind durch die Corona-Krise, wie Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, betroffen. Und doch treten Frauen deutlich stärker auf die Ausgabenbremse. Beunruhigend ist laut Fidelity, dass Frauen auch deutlich häufiger ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen wollen als Männer. Sind es bei den weiblichen Sparern 14%, so trifft das nur auf 4% der Männer zu.*

Die befragten Frauen wünschen sich das sich der Staat stärker um die Altersvorsorge kümmern soll. Doch durch den demografischen Wandel, der den Generationsvertrag und das Rentenniveau beeinflusst, verschlechtert sich die Höhe der gesetzlichen Rente von Jahr zu Jahr. Walter Riester hat es richtig erkannt, als er sagte, dass die Grundlagen des bisherigen Rentensystems nicht mehr stimmen.

Gerade Frauen, die auch vermehrt in systemrelevanten und/oder schlechtbezahlten Berufen arbeiten, sollten sich daher gut überlegen, ob sie die Einzahlungen in ihre bestehende Altersvorsorge kürzen oder gar aussetzen wollen. Diejenigen die noch keine private Altersvorsorge getroffen haben, sollten sich zwingend mit diesem Thema beschäftigen.

Bei der Altersvorsorge wird gerne die Riester Rente ins Gespräch gebracht, denn durch die Staatliche Förderung durch Zulagen und steuerlicher Absetzbarkeit der Beiträge und das er Hartz-IV-sicher ist, kann er eine optimale Altersvorsorge sein. In einem Beratungsgespräch findet ihr heraus, ob dieser oder eine andere private Altersvorsorge zu euch und eurer Leben passt.

Wie sieht eure Antwort auf folgende Frage aus: „Möchte ich lieber heute oder im Alter auf etwas verzichten?“.

* Quelle: https://www.asscompact.de/nachrichten/so-ver%C3%A4ndert-corona-die-sicht-der-deutschen-auf-die-altersvorsorge

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