Frauen und sparen – Geht das?

Wer kennt das nicht, kaum hat man sein Gehalt auf dem Konto und schon muss man die Fixkosten bezahlen. Schöne und neue Dinge zu kaufen bleibt meist ein Traum. Auch ich habe in jüngeren Jahren kaum was sparen können und wenn ich was gespart habe, dann habe ich dieses gleich wieder in neue Sachen investiert. Mein Konto bewegte sich demensprechend meist bei +/- 0 EURO. Passierten dann auch noch unvorhergesehene Dinge wie Bspw. das mein Auto in die Werkstatt musste, so reizte ich mein Dispo aus.

Heute frage ich mich, woran liegt es dass man als, auch alleinverdienende, Frau und Mama kaum spart oder gar schlecht spart? Ist es vielleicht der schlechtbezahlte (Traum-)Beruf? Möchte man vor seinen Freunden*innen „angeben“ und kauft stets neue Dinge oder wurde uns der Umgang mit Geld nicht ordentlich gezeigt?

Durch Reflexion habe ich gemerkt, dass ich früher nicht an später gedacht habe. Denn schließlich ist man jung und will was erleben. Doch nicht nur in jungen Jahren sollte man über seine Ziele, Wünsche und Träume nachdenken.

Daher ist es wichtig zu wissen was für ein Spartyp man ist:

  1. Der/Die Negativsparer*in gibt mehr Geld aus als er/sie hat und kauft Dinge sofort. Erst nachdem Kauf macht er/sie sich Gedanken über die Bezahlung. Er/Sie ist regelmäßig im Dispo und nimmt häufig kleine bis größere Kredite auf.
  2. Der/Die Amateursparer*in gelingt es jeden Monat zu sparen. Doch gibt er/sie sein Erspartes für neue Sachen aus und muss ggfs. einen Kredit aufnehmen. Sein/Ihr Konto ist meist bei +/- 0 EURO.
  3. Der/Die Profisparer*in spart! Er/Sie verzichtet auf Dinge bis er/sie diese von seinem/ihrem eigenen Geld kaufen kann. Er/Sie hat eine Finanzstrategie und mehrere Konten.

Gerade wir Frauen haben (leider) meist schlechtbezahlte Berufe und wenn wir auf Grund unserer Kinder in Teilzeit arbeiten, bleibt nicht mehr viel von dem Geld übrig. Sparen und Vorsorge für das Alter ist dann meist Wunschdenken.

Gerade hier und bedingt durch Corona hilft ein guter Finanzplan. Denn jede*r von uns, egal man einen gut- oder schlechtbezahlten Beruf hat, hat Träume und Wünsche.

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