Unsere eigene Empfindlichkeit

Ein falsches Wort, ein falsch gedeuteter Blick oder auch ein unangebrachtes Seufzen unseres Gegenübers kann uns verunsichern.

Gerade wir Frauen und Mamas können solche Handlungen falsch verstehen. Man bildet sich ein, dass durch, teilweise unbewussten Gesten/Mimiken, der andere uns abweist. Doch meint er/sie es auch so?

Ich sage nein. Denn wir nehmen die Menschen und ihr Verhalten durch unsere eigene Empfindlichkeiten wahr*. Situationen wo wir einen komischen Blick als abwertend empfinden, kann für den einen ein Ansporn sein. Bei unangebrachten Vorwürfen mit denen wir nichts anfangen können, kann eine traurige Geschichte bei dem anderen dahinterstecken.

Dass schöne an der Verhaltenspsychologie ist, sie geht von dem Grundsatz aus das jede Handlung gut ist.

Doch wie können wir jahrzehntelange negative Angewohnheiten abtrainieren?

Zunächst einmal tief durchatmen. Auf die Gesten/Mimiken nicht sofort reagieren und sich darüber im Klaren sein, dass der Gegenüber eine Geschichte hat, die ihn dazu bewegt hat so zu reagieren. Du wirst merken, dass du achtsamer wirst und wie entspannt es sein kann, nicht sofort negativ zu denken und ggfs. selbst negativ zu handeln. Vor allem stellst du dich nicht mehr selbst in Frage und lebst dadurch glücklicher und freier.

*Quelle: Flow Magazine Ausgabe Nr. 50/2020

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