Abstandhalten war vor einigen Wochen noch ein Zeichen der Liebe

Doch seit einiger Zeit merke ich , dass die Unzufriedenheit bei vielen wächst. Nicht nur die Kinder, egal ob groß oder klein, wollen Nähe zu ihren Freunden spüren. Auch wir Großen, Eltern, Oma und Opa, brauchen die Nähe zu anderen. Andere wiederum nutzen das Vergessen der Mund-Nasen-Maske, die Nichteinhaltung der Abstandsregeln oder das „Vordrängeln“ für dumme Sprüche aus. Bei einigen habe ich mitbekommen, wie sie für eine augenscheinlich unbewusste Art, Bspw. beim anstellen an der Kasse, von den Wartenden unfreundlich auf ihr Fehlverhalten angesprochen werden. Auch für mich ist es manchmal schwer einzuschätzen, ob es einen Wartenden gibt oder ob die Person das Sortiment Nähe der Kasse durchstöbert. Nicht jeder traut sich auch den anderen zu fragen ob er ansteht.

Hat die Nachbarschaftlichkeit bzw. das Miteinander nach dem Lockdown abgenommen? Werden wir frustrierter und unhöflicher als zu Anfang von Corona?

Die Chance unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen zu ändern war da. Doch wurde sie auch genutzt?

Bildquelle: pixabay / nicole_koenig

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