Lass deinen Gefühlen freien Lauf

Hast du schon einmal bewusst darüber nachgedacht, welche Gefühle du anderen zeigst und welche im Stillen nur dir?

Schon als Kind haben wir gelernt, das unser Umfeld auf unsere Gefühle unterschiedlich reagiert. Sind wir fröhlich, sind es auch die anderen. Denn dann fühlen sie sich wohl. Sind wir traurig, wurden wir auf verschiedene Arten getröstet. Von Streicheleinheiten über Süßigkeiten oder Neuanschaffungen. Waren wir jedoch wütend, sauer oder zickig, wurden wir nicht beachtet und auf unser Zimmer geschickt. Mit solch einer Intensität an Gefühlen kamen unsere Eltern nicht zurecht. Jedoch kann man ihnen dies nicht verübeln, denn auch sie haben es nicht anders kennengelernt.

Wir selbst haben heute die Möglichkeit unsere Gefühle zu zeigen. Egal ob wir glücklich oder unglücklich sind. Es liegt nur an uns, ob und wie wir der Welt zeigen wollen was in uns vorgeht.

Wenn wir als Mama und Frau zu unseren Gefühlen stehen und diese nicht vor unseren Kindern verbergen, sind wir auch Vorbilder für unsere Kinder. Denn wir zeigen ihnen, dass es okay ist, alle seine Gefühle zu zeigen und dazu zu stehen.

Ein Beispiel: Mein Sohn macht öfters bei Oma und Opa Urlaub. Immer wenn wir ihn abholen, war er so aufgeregt, dass er recht laut gegrunzt hat und nicht ruhig am Tisch sitzen konnte. Früher wussten wir nicht, was mit unserem Sohn los war. Dieses Grunzen und Gezappel war für uns anstrengend und haben ihn häufiger ermahnt, nicht so laut zu sein und das er still sitzen bleiben soll. Doch heute wissen wir es besser! Er zeigt auf diese Art, dass er sich freut uns wiederzusehen. Er lässt seine Gefühle freien Lauf.

Wenn man erst einmal versteht, wie wir unsere Gefühle, egal welche, von innen nach außen zulassen, ist dies eine körperliche Befreiung.

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