Durchbreche deine Wut

Letzten Freitag wurde ich von Anita Raidl, die Wutmacherin, zum Thema Wut interviewt. Tage vorher habe ich darüber nachgedacht, welchen Stellenwert dieses Gefühl in meinem Leben hat bzw. hatte.

Ich stellte mir u. a. folgende Fragen:

Wie habe ich meine Wut als Kind, aber auch als junge Erwachsene, gezeigt?

Wurde mir im Kindesalter beigebracht, wie ich mit meiner Wut umgehen sollte?

Hat sich meine Wut ggfs. auch körperlich geäußert und wenn ja, wie?

Wir alle kennen Wut.

Die Wut selbst zeigt sich, indem aus einem kleinen Feuer, welches durch viele verschiedene Dinge zu einem großen Feuer wird. Die Explosion, die darauffolgt, kann für die Menschen in deinem Umfeld verheerend sein.

Verheerend, wenn dein Kind etwas macht und du explodierst.

Verheerend, wenn dein Partner ein falsches Wort sagt und du explodierst.

Verheerend, wenn du deine Wut an Menschen auslässt, die nichts für deinen Ärger und deine Wut können. Sie aber, in deinen Augen, als Zielscheibe herhalten müssen.

Doch das Positive ist, heute kannst du entscheiden, ob du wütend sein willst oder nicht und wie du deine Wut verarbeitest. Denn das ist ein großer Unterschied zu unserem jüngeren Ich.

Michael Tischinger, Chefarzt einer psychosomatischen Klinik, hat B-E-A-T-E entwickelt. Mit ihr entdeckst du neue Wege und durchbrichst dein altes Verhaltensmuster:

B – Bemerke => Welches Gefühl unterdrückst du?

E – Erkenne => Liegt ein altes Verhaltensmuster vor, welches du in deiner Kindheit gelernt hast?

A – Anerkenne => Es ist wie es ist.

T – Trenne => Durchbreche deinen alten Glaubenssatz und lass das Gefühl zu.

E  – Einbrennen => Übe täglich an deinem neuen Verhalten.  

Bildquelle: pixabay / Lars_Nissen

%d Bloggern gefällt das: