Das Wohl der anderen ist nicht wichtiger als deines!

Bist du immer zur Stelle, wenn jemand nach Hilfe fragt obwohl du keine Zeit hast? Besorgst du „schnell mal was“, obwohl du gerade in Arbeit erstickst? Sagst du Ja, obwohl du Nein meinst?

Ganz klar: Familie, Freunde und den lieben Kollegen zu helfen, ist eine wunderbare Sache.

Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Nämlich wenn du erkennst, dass dein Wohlergehen hinter den des anderen zurücksteckt.

Natürlich ist es schön, wenn du eine helfende Hand gibst. Es hat etwas ehrenvolles, dass du dich auch für deine Mitmenschen einsetzt.

Doch mach dir bewusst, dass du nicht für die Probleme anderer verantwortlich bist!

Stell dir vor, welche Dinge du durch die freigewordene Zeit alles machen kannst? Du kannst in Ruhe deinen Kaffee trinken, ein schönes Buch lesen, mit deinen Kindern spielen oder auch alle viere von dir strecken.

Wenn dich das nächste Mal jemand nach Hilfe fragt, stelle dir folgende Fragen:

Habe ich die Zeit meine helfende Hand zu reichen?

Möchte ich gerne helfen?

Wichtig dabei ist, dass du auf dein zweites Gehirn, deinen Bauch, hörst!

Spüre, was das Problem oder die Frage nach Hilfe in dir auslöst.

Hast du ein gutes Gefühl, dann hilf. Aber nur soweit, dass es für dich stimmig ist.

Hast du kein gutes Gefühl, dann sage Nein.

Nur wenn du ein gutes Gefühl hast, gibst du auch gerne und aus vollem Herzen. Denn dann ist dein Hilfsangebot eine echte Unterstützung für den anderen.

Bildquelle pixabay / zhivko

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