Selbstfürsorge – Denk auch mal an Dich!

Einfacher gesagt als getan!

Wann soll man neben dem Alltag, der Erziehung, dem Haushalt noch an sich denken?

Woran merke ich, dass ich mich jetzt um mich kümmern muss?

In einigen Beiträgen habe ich darauf hingewiesen, dass unsere Kindheit ein wichtiger Faktor für unser späteres Leben ist. Unsere Eltern sind Vorbilder und wir habe von ihnen gelernt, bestimmte Dinge so zu machen wie sie und haben ihr Handeln nicht hinterfragt.

Dieses Handeln kann unser Leben bereichern oder auch blockieren.

Selbstfürsorge beginnt zunächst im Kopf.

Im ersten Schritt musst du herausfinden, wie du bei Situationen, die du nicht machen möchtest, körperlich reagierst. Das heißt:

  • Wie reagiert dein Körper in dieser Situation?
  • Schläfst du schlechter?
  • Isst du mehr oder weniger?
  • Bist du kränker als sonst?

Im zweiten Schritt gilt es herauszukristallisieren, warum du so reagierst. Dafür suche dir einen ruhigen Ort. Beantworte dabei folgende Fragen:

  • Was störte mich an dieser Situation?
  • Welche positiven und negativen Gedanken/Emotionen habe ich davor, dabei und danach gefühlt?
  • Wie genau reagierte mein Körper?
  • Wo war mein eigenes Bedürfnis?
  • Wie wichtig ist mir dies gewesen?

Die Antworten geben dir Hinweise darauf, was du ändern solltest.

Wie bei allen neuen Sachen, gilt es auch für die Selbstfürsorge:

Bis du spürst, was dir guttut und was weniger, wann du eine Auszeit benötigst, du Dinge tust, die dir wichtig sind und dir Freude bereiten, braucht Zeit.

„Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung“ (Buddha)

Bildquelle: pixabay /DanaTentis

3 Kommentare zu „Selbstfürsorge – Denk auch mal an Dich!

  1. Danke für deinen Beitrag! Ich habe mich auch schon gefragt, wie es wohl als Mama ist, diese Zeit zu überstehen. Ich selber lebe allein und kann somit gut für mich sorgen und wann immer ich etwas Selbstfürsorge brauche, mir diese auch direkt geben. Doch was ist, wenn deine Kinder dich ununterbrochen brauchen?
    Deshalb Danke, dass du hiermit anderen hilfst, die in genau dieser Situation sind 🙂

    Liebe Grüße
    Janne von LYREBIRD

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    1. Liebe Janne,
      ich bedanke mich für deine herzlichen Worte! 🙂
      Ja, es ist nicht immer leicht als Mama. Jedoch gibt es Menschen um einen herum, die, wenn auch nur für kurze Zeit, sich um deine Kinder oder dein Kind kümmern können. Man muss nur fragen. Es muss nicht immer Oma und Opa sein. Auch Freunde können helfen.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Herzliche Grüße Denise

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