Unbewusste Beschränkungen

Heute möchte ich euch eine kleine Geschichte aus meiner Jugend erzählen, damit ihr versteht was es mit unbewussten Beschränkungen auf sich hat.

Meine Mutter, selbst immer sehr zielstrebig, hat mir in meiner Kindheit/Jugend, und zu meiner Schwester, gesagt, dass wir keine Ziele im Leben haben. Auch solltet ihr wissen, dass sie unseren Vater verlassen hätte wenn er sie bei ihren Träumen nicht unterstützen würde. Weiterhin wurde mir auch immer vorgeworfen ich sei egoistisch, hochnäsig usw. Wenn ich mir diese Sätze durchlese, komme ich nicht umhin daran zu denken, dass sie nur an sich gedacht hat.

Doch war ich in diesem Beispiel nicht ein Spiegel ihrer selbst? Ja, auch ich wollte Dinge erleben, machen was ich wollte, einen Beruf nachgehen, der zu mir passt, etc. Schließlich habe ich dies von meiner Mutter vorgelebt bekommen.

Bewusste Beschränkungen hatte ich nicht!

Allerdings gibt es noch die unbewussten Beschränkungen. Die aus deiner und meiner Kindheit, die dir bei der Erziehung eingetrichtert wurden, wie unseren Eltern vorher von diesen. Irgendwann merkst du, dass du diese unbewussten Beschränkungen auch bei deinem Kind anwendest.

Dieser Moment des Erwachens aber auch die Erkenntnis der Manipulation in deiner Kindheit lassen dich erkennen, wer du sein willst.

Ich habe in den letzten Jahren sehr viel reflektiert und u. a. erkannt, dass ich immer alles allein schaffen wollte. Um Hilfe bitten? Undenkbar! Natürlich hatte und habe ich Ziele in meinem Leben. Habe diese, und mache dies immer noch, konsequent verfolgt. Meine Familie verliere ich deswegen nicht aus den Augen!

Barbara Sher schreibt ihn ihrem Buch „Wishcraft“, dass für uns als Kinder die richtige Umgebung zählt. Die einzige Umgebung, die wir kannten, ist die mit unseren Eltern, zu denen wir aufblickten. Gleichzeitig fragt sie: „Sagte man Ihnen, dass Sie tun könnten und werden könnten, was Sie wollten – und dass man Sie, egal was es sein würde, lieben und bewundern würde?“. Dies ist schließlich Liebe und Respekt in reinster Form.

Wenn du jetzt an deine eigene Kindheit denkst und gleichzeitig an die Erziehung deines Kindes, welche Parallelen erkennst du? Welche sind gut und welche schlecht?

Nimmst auch du deinem Kind Dinge (Bspw. Obst/Gemüse schneiden, allein anziehen) ab, obwohl er/sie es allein schaffen will? Schau dir dein Kind an! Was siehst du? Bestimmt Frust und Enttäuschung. Das sind unbewusste Beschränkungen. Unbewusst zeigen wir unserem Kind dadurch, dass wir es ihm nicht zu trauen.

Im schlimmsten Fall lernt unser Kind , dass es als Erwachsener, seine Lebensträume nicht zu verwirklichen braucht. Denn er schafft es eh nicht. ☹

Diese Erkenntnis, die du jetzt hast, zeigt dir das deine Wandlung beginnt und du dich jetzt nicht mehr fragen musst was noch fehlt, sondern wie komme ich dahin.

Ich, als dein persönlicher Coach, freue mich darauf, mit dir zusammen deine unbewussten Beschränkungen zu erkennen und abzulegen.

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