Unsere Kinder sind wahre Meister im Innehalten

Wann halten wir inne?

Wieso halten wir inne?

Warum ist dies wichtig?

Im Gespräch mit zwei meiner Freundinnen haben wir gestern unbewusst über dieses Thema gesprochen. Auslöser war ein übermüdetes sechsjähriges Mädchen und die vielen Termine ihrer Mama. Wie meine Freundin berichtet, hat sich die Mama bei einem Yoga Kurs angemeldet. Die Frage die sich hier stellt, kann sie bei dieser Vielzahl von Terminen die Ruhe finden, bei nur einer Stunde Yoga in der Woche, die sie braucht?

Wie habe ich gelernt innezuhalten?

Indem ich meinen Sohn intensiver beobachtet habe.

Es ist interessant zu sehen wie er sich für kleine, jedoch für uns Erwachsene unwichtige, Dinge interessiert. Er erzählt mir von einem Regenwurm wie sich dieser durch die Erde wühlt. Wie toll es ist durch Pfützen zu springen, dass er nach langem Suchen den größten Ast fand und wie er Vögel beim trinken zuschaut.

Es ist schön mitzuerleben, wie sehr sich unsere Kinder für solche Dinge interessieren. Sie nehmen ihre Welt mit wachen Augen wahr.

In diesen Momenten stelle ich fest, dass wir die Schönheit unserer Umgebung und Natur nicht mehr so wahrnehmen wie früher.

Diese Erkenntnis hat mich dazu animiert innezuhalten.

Einfach stehen bleiben um tief durchzuatmen und die Welt um einen herum wahrzunehmen, ist ein Lernprozess für uns Erwachsene.

Ich habe das Glück, dass ich zur Arbeit einen Weg gehen darf, wo ich das morgendliche Gezwitscher verschiedener Vögel höre. Ich sehe und höre die Kaninchen und den Wind in den Blättern rauschen.

Diese morgendliche Stille lässt mich meine Umgebung bewusster wahrnehmen und bewusster atmen.

Unsere Kinder sind wahre Meister im Innehalten!

Ihr merkt, nicht nur wir Eltern können gute Vorbilder sein. 🙂

Wann hast du das letzte Mal innegehalten? Wie war dies für dich? Welche Veränderung hast du an dir bemerkt?

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